Ein Meilenstein für Uniper

Uniper Technologies und Uniper Anlagenservice haben gemeinsam den Auftrag zur Überprüfung und Anpassung der Kennzeichnung von Anlagen, Systemen und Komponenten (ASK) für das Endlager Konrad erhalten!

„Das ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen UTG und UAS. Erstmalig arbeiten wir bei einem großen und auf mindestens 4 Jahre angelegten Projekt im Bereich „Back-End“ zusammen.“
Matthias Ruhl
stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Nukleartechnik
Überprüfung und Anpassung der Kennzeichnung von Anlagen, Systemen und Komponenten (ASK) für das Endlager Konrad
Das Endlager Konrad aus Vogelperspektive

Komplette Projekt-Story

Im Zuge des Ausbaus der Geschäftsaktivitäten im Bereich der nuklearen Entsorgung und hier im Besonderen der s.g. „Back-End-Teil“, d.h. alles, was mit radioaktiven Abfällen nach dem Rückbau von Kernkraftwerken passiert, haben Uniper Technologies (UTG) und Uniper Anlagenservice (UAS) einen tollen Erfolg erzielt. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (kurz BGE) hat Uniper ausgewählt, um deren vorhandenes Kennzeichnungssysteme für ASK beim geplanten und genehmigten Endlager Konrad für schwach- und mittelaktive radioaktive Abfälle zu analysieren, bei Notwendigkeit bestehende Kennzeichnungen anzupassen und eine Systematik für zukünftige Kennzeichnungen für noch zu errichtenden Anlagen und Gebäude zu entwickeln. Wesentlicher Grund, dass die Wahl auf Uniper fiel, waren unsere umfangreichen Erfahrungen bei der Kennzeichnung von Kraftwerken auf der Grundlage des Kraftwerkskennzeichnungssystems (KKS). Auch das technologie-übergreifende interdisziplinär zusammengestellte Projektteam von UTG und UAS, welches bzgl. bergbaulicher Themen durch die Brenk Systemplanung unterstützt wird, hat die BGE am Ende überzeugt.

 

„Das ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen UTG und UAS. Erstmalig arbeiten wir bei einem großen und auf mindestens 4 Jahre angelegten Projekt im Bereich „Back-End“ zusammen. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Angebotserstellung Corona-bedingt ohne ein einziges physisches Abstimmungstreffen des Projektteams inkl. Brenk in nur 4 Wochen erfolgte. Ich bin auch davon überzeugt, dass wir bei diesem Projekt viel lernen können und damit die Basis für weitere Projekte in diesem wachsenden Marktsegment schaffen“, berichtet Matthias Ruhl, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Nukleartechnik bei UAS.

 

Auch Detlef Wielsch, Leiter des projektverantwortlichen Bereiches Electrical  Engineering bei UTG, freut sich auf die Zusammenarbeit im Projekt. „Das Erzielte“ ist Ergebnis einer tollen Teamarbeit in einem neuen Themenfeld und in nicht gerade einfachen Zeiten. Als besonderes Asset haben wir unsere Erfahrungen und Projektreferenzen bei der Kennzeichnung von Anlagen nach KKS und auch die besonderen persönlichen Qualifikationen von Teammitgliedern, z.B. die von Jochen Hantschel mit seiner Expertise und Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien, ausgespielt. Wir werden aber natürlich auch die Unterstützung durch die Bereiche Bau-, Maschinen- und Leittechnik von UTG und UAS brauchen, um das Projekt erfolgreich zu bearbeiten.“

 

Als Projektleiter wurde Stefan Arenz von der UAS ausgewählt. Auch dieses ist Ausdruck dafür, dass UTG und UAS bei der Akquise und Durchführung von Projekten immer häufiger nach außen als Einheit auftreten. „Als ich gefragt wurde, ob ich die Leitung des Projektes übernehmen möchte, musste ich nicht lange zögern und habe direkt zugesagt. Besonders reizvoll an dieser Aufgabe sind für mich die neuen Themenfelder nukleare Entsorgung und Bergbau sowie die Leitung eines Teams  aus insgesamt 3 Unternehmen mit zum Teil unterschiedlichen Firmenkulturen“, schildert Stefan Arenz seine Vorfreude auf das Projekt, welches trotz der Urlaubszeit schon begonnen hat.

 

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